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Timeout Klasse Alpenblick


Ein Angebot der Schulen Cham zur Begleitung von Schülerinnen und Schülern mit Schwierigkeiten im Bereich der Lern-, Selbst- und Sozialkompetenz

Zielgruppe
Das Angebot der Timeout Klasse Alpenblick richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe II und der Sekundarstufe I, die aufgrund ihrer persönlichen und schulischen Entwicklung in eine schwierige Situation geraten sind. Um dieser Belastung entgegen zu wirken, kann eine Auszeit abseits der Stammklasse die nötige Distanz schaffen.

Aufgaben
Zu den Hauptaufgaben zählen die Stabilisierung des Jugendlichen und seines Umfelds sowie das Überdenken und Neuausrichten persönlicher Ziele.

Fachteam
Das Fachteam besteht aus einer Klassenlehrperson sowie einer Sozialpädagogin. Erste Ansprechperson für Erziehungsberechtigte, Fachstellen und Schulen ist die Schulleiterin Röhrliberg 2.

Dauer
Die Dauer des Timeouts hängt vom individuellen Lernprozess ab. Die Schülerinnen und Schüler sind im Timeout, bis sie die vereinbarten Lernziele erreicht haben.

Unser Angebot
  • Individuelle schulische Förderung
  • Beratung, Begleitung und Unterstützung im Bereich der Lern-, Selbst- und Sozialkompetenz
  • Begleitung in Arbeitseinsätzen (1 Tag / Woche)
  • Erlebnispädagogische Aktivitäten (1-2 Tage / Monat)
  • Enge Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten und zuweisenden Stellen
  • Nachbetreuung in der Anschlusslösung

Ziel
Die Reintegration in die Regelklasse ist das oberste Ziel. Damit die Schülerinnen und Schüler ihr Ziel erreichen können, braucht es sowohl auf der Seite der Jugendlichen sowie auf der Seite des Umfelds einen Veränderungsprozess.

In der Arbeit mit den Jugendlichen setzen wir den Fokus auf die Fähigkeiten und Fertigkeiten, sehen das Timeout als Entwicklungschance und unterstützen Erziehungsberechtigte im Familienalltag.


Aufnahme
Das Rektorat Cham entscheidet aufgrund der Anträge der jeweiligen Schulleitungen über eine Aufnahme, dies unter Einbezug der Schulleiterin Röhrliberg 2.

 


Vermittlung von Praktikumsstellen und Arbeitseinsätzen

Das  Betriebspraktikum
Der Praktikumseinsatz erfolgt einmal pro Woche - in der Regel am Dienstag. Der konkrete Einsatz der Jugendlichen richtet sich nach den Bedürfnissen des Betriebes sowie an dessen Betriebszeiten. Art und Dauer des Einsatzes gestalten wir zusammen mit den Arbeitgebern. Rahmenbedingungen werden vorgängig schriftlich vereinbart. Die Anzahl der Arbeitsstunden richten sich ebenfalls nach dem Alter der Jugendlichen.
Der Praktikums- oder Arbeitseinsatz hat nicht zwingend direkten Bezug zum Berufswunsch der Jugendlichen. Das Praktikum soll einen Realitätsbezug herstellen. Es stehen nicht zwangsläufig Lerninhalte eines bestimmten Berufes im Vordergrund, sondern das Kennenlernen der Arbeitswelt.
Vor dem Arbeitseinsatz wird der Betrieb angefragt, ob zurzeit ein Jugendlicher aufgenommen werden kann. Falls von der Betriebsseite gewünscht, wird sich der Jugendliche vor Antritt in Begleitung der Sozialpädagogin im Betrieb vorstellen.

Lohn
Die Jugendlichen erhalten keinen Lohn für ihre Arbeitsleistungen.

Ziel des Praktikums
Die Jugendlichen trainieren im Praktikum Durchhaltevermögen, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit sowie das Einfügen in einen Team- und Arbeitsprozess. Eine grosse Rolle spielt dabei, dass die Jugendlichen Erfolgserlebnisse erfahren dürfen. Sie sollen gemäss ihren Möglichkeiten gefordert, aber nicht überfordert werden.

Dauer des Praktikums
Die Dauer des Praktikums wird individuell zwischen dem Betrieb und der Timeout Klasse Alpenblick im Voraus abgesprochen.

Abbruch des Einsatzes
Ein Abbruch des Einsatzes kann durch den Betrieb jederzeit in Absprache mit dem Alpenblick erfolgen.

Begleitung
Die Sozialpädagogin der Timeout Klasse steht in engem Kontakt zu den Betrieben und holt wöchentliche Feedbacks zu Arbeitsleistung und Verhalten ein. Nach Möglichkeit besucht sie die Jugendlichen in regelmässigen Abständen am Arbeitsplatz.